Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Geschichte des AJZ

Chronik als pdf (65 kB)

Herbst 1989

Auf Initiative des Neuen Forums erhielten alle Parteien, Verbände und Bewegungen, welche in Chemnitz tätig waren, im Haus der SEDBezirksleitung Büros, um dort ihre Arbeit aufnehmen zu können. Unter
diesen Gruppen befand sich unter anderem der Revolutionäre Autonome Jugendverband (RAJV). (mehr…)

FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY

FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY – Demonstration am 24.11.2009

Aufruf als PDF

Plakat als PDF

„Ist es denn wirklich so drastisch?“

Das größte soziokulturelle Jugendzentrum der Stadt Chemnitz, seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Ju­gend- und Kulturarbeit in Sachsen, ist in akuter Gefahr. Das Jugendamt Chemnitz hatte in einem Gespräch mit dem Vorstand des AJZ am 28.10.2009 drastische Kürzungen an­gekündigt. (mehr…)

Stellungnahme von Stadträtinnen

AJZ muss erhalten werden!
Das Alternative Jugendzentrum, kurz AJZ genannt, ist sicher jedem, der im heutigen Chemnitz aufgewachsen ist, ein Begriff.
Am Rande der Stadt gelegen, von außen nicht sehr attraktiv wirkend mit einem großen, etwas unaufgeräumten Außengelände, ist es ein bekannter Anlaufpunkt für viele Jugendliche und junge Menschen der Stadt Chemnitz.
Es besteht seit fast 20 Jahren und ist zu einem bedeutenden Träger von Jugend- und Kulturarbeit der Stadt Chemnitz geworden.
Die Angebotspalette des AJZ ist derart vielfältig, das nahezu keine Wünsche offen bleiben und sie spricht eine Altersgruppe von acht Jahren bis jenseits des subjektiven Verlassens des Jung sein an. (mehr…)

Pressemitteilung vom 30.10.09

AJZ Chemnitz von Schließung bedroht
Angekündigte Kürzungen im Jugendbereich 2010 bedeuten das Ende des AJZ

Das größte soziokulturelle Jugendzentrum der Stadt Chemnitz, seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Jugend- und Kulturarbeit in der Stadt, ist in akuter Gefahr. Das Jugendamt Chemnitz hat in einem Gespräch mit dem Vorstand des AJZ am 28.10.2009 drastische Kürzungen angekündigt. Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebenen Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde. Darüber hinaus sieht der Maßnahmeplan, aus Sicht des AJZ ein Kürzungsplan, den Wegfall der Mittel für die außerschulische Jugendbildung vor. Dies stellt sowohl auf der fachlichen als auch auf der finanziellen Ebene einen Einschnitt dar, der auf das Ende des Hauses und des Vereins AJZ e.V. hinläuft. Derzeit wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendförderung der Stadt getragen. Die Kürzung dieser sowieso schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle wäre nicht kompensierbar und würde zugleich auch das Aus für die vielfältigen ehrenamtlichen Projekte sein, die im Haus angesiedelt sind. Vorstandsmitglied Mike Czepyha sagt dazu:
„Dem Jugendamt ist offensichtlich nicht klar, was sie da vorhaben. Wenn diese Kürzung so durchgeht, müssen wir am 1. Januar die Lichter hier ausmachen. Für die kulturelle und soziale Situation der jungen Menschen in Chemnitz und der gesamten Region hätte dies verheerende Folgen, schließlich würde dies den Wegfall einer Vielzahl von Angeboten und Möglichkeiten bedeuten, ich nenne hier nur die internationalen Jugendaustauschprojekte und Konzerte, mit denen dieses Haus groß geworden ist.“

In einer eilig einberufenen Mitgliederversammlung des AJZ e.V. wurden breite Protestaktionen gegen die Kahlschlagpläne des Jugendamtes besprochen. Aus Sicht des Vereins ist keine der von der Stadt angedachten Kürzungen hinnehmbar.